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Alle Gewinner des ÖkoGlobe 2010 (Autos)

Alle Gewinner des ÖkoGlobe 2010 (Autos)
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Unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltministers, Dr. Nobert Röttgen, wurden am Abend des 7. September in Köln zum vierten Mal die ÖkoGlobes verliehen. Zur Verleihung eines der begehrtesten internationale Umweltpreise für die Mobilitätsindustrie waren über 120 hochrangige Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft angereist. Aus den über 100 eingereichten Innovationen von Autobauern, Zulieferern und Mobilitätsanbietern wie der Deutschen Bahn wurden aus der Jury sieben Autobauer, vier Unternehmen der Mobilitätsbranche und ein Naturschutzbund ausgewählt und mit dem ÖkoGlobe ausgezeichnet.

„Nachhaltige Mobilität ist zum Schlüsselthema für die Autobauer geworden. Noch nie hatten wir eine solche Fülle an Nachhaltigkeits-Innovationen wie in diesem Jahr. Das Elektroauto war noch nie so präsent wie bei den Bewerbungen des Jahre 2010“, kommentierte Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Sprecher ÖkoGlobe- Jury und Direktor des CAR-Instituts an der Universität Duisburg- Essen, den diesjährigen Wettbewerb. „Die Elektrifizierung der Antriebe bildet mit Abstand den
größten Block der eingereichten Innovationen“.

Kategorie „Innovative Energieträger“
In dieser Kategorie konnte sich Daimler mit dem Brennstoffzellen Modul, das in der A-Klasse F-CELL sowie der Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL zum Einsatz kommt, den ersten Platz sichern. Gewürdigt wurde die Alltagstauglichkeit inkl. Reichweite von 400 km, die unter Serienbedingungen produzierte Pkw-Testflotte sowie der Plan, den F-CELL bereits ab 2015 kommerziell zu vermarkten.

Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL auf der IAA 2009
Foto: Grüne Autos Magazin

Den zweiten Platz belegte die leistungsstarke Lithium-Ionen-Batterie von Johnson Controls, die in den USA ab Oktober im Elektrotransporter Ford Transit Connect zum Einsatz kommen wird. Der dritte Platz ging an den Rüsselsheimer Autohersteller Opel für seine neuste Generation der Lithium-Ionen-Batterien, die sowohl kostengünstiger wie auch leistungsstärker sind.

Kategorie „Elektro- und Hybridantrieb“
Den ersten Platz beim ÖkoGlobe 2010 teilten sich die Zwillingsfahrzeuge Mitsubishi i-MiEV und Peugeot
iOn
, die als Pioniere für eine moderne, praxisgerechte Generation von Elektrofahrzeugen gelten. Mit einer Reichweite von rund 160 Kilometern erfüllen sie die Anforderungen der meisten Bewohner von Städten und Ballungsräumen. Dank der Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h sind sie zudem für kurze Autobahnstrecken geeignet.

Elektroauto Mitsubishi i-MiEV
Foto: Mitsubishi

Auf den zweiten Platz kam der Toyota Prius Plug-in, der dank der Möglichkeit des rein elektrischen Fahrens für eine signifikante Erweiterung des Potenzials der heutigen Hybridtechnologie steht. Den dritten Platz belegte Daimler mit dem Smart fortwo electric drive (Smart ED).

Kategorie „Alternative Antriebe“
Bei den „Alternativen Antrieben“ ging es interessanterweise nicht nur um Elektro- oder Hybridantrieb, sondern auch um die optimierung von Autos mit konventionellem Antriebzur Einsparung von Kraftstoff und Emissionen. Den ersten Platz teilten sich Ford für ECOnetic Technologies und Fiat seine neuen TwinAir-Motoren. Bester Beweis für das Potential sind der Fiesta ECOnetic mit einem Normverbrauch von nur 3,7 Liter und einem CO2-Ausstoß von 98 g/km oder der Fiat 500 TwinAir mit kombinierten 4,0 Liter/100 km Verbrauch und einem CO2-Ausstoß von 92 g/km

Ford Fiesta ECOnetic
Foto: Ford

Auf den zweiten Platz schaffte es die German E Cars GmbH mit der Entwicklung eines vollständigen elektrischen Antriebssystems aus den gesamten Hauptkomponenten (Leistungselektronik, Motor und Getriebe) für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Platz 3 sicherte sich der französische Autobauer mit dem Modell Peugeot 207 99g, das laut Herstellerangaben mit durchschnittlich 3,8 l/100km auskommt und einen CO2-Ausstoß von nur 99 g/km vorweisen kann.

Kategorie „Ökologische Großserienfahrzeuge“
Platz 1 in dieser Kategorie belegte der Nissan LEAF, für seine Vorreiter-Rolle als erstes, in großen Stückzahlen gebautes Elektrofahrzeug eines bedeutenden Autobauers. Verkauft wird er ab Ende diesen Jahres bereits in Japan und den USA und viele weitere Länder folgen in 2011. Mit einer Reichweite von 160 km deckt der LEAF den täglichen Fahrzyklus der meisten Kunden voll ab.

Elektroauto Nissan Leaf
Foto: Nissan

Den zweiten Platz erhielt BMW für den ActiveHybrid 7, das Hybrid-Modell der Luxuslimousine BMW 7er. Auf den dritten Platz schaffte es im Umkehrschluss der Honda Insight, der seit April 2009 dank erschwinglichem Preis die breite Masse anspricht, auf ein umweltfreundliches Hybridfahrzeug umzusteigen. Seit der Markteinführung hat sich der Insight bereits über 140.000 Mal verkauft.

Kategorie „Konzept – und Kleinserienfahrzeuge“
Den Platz 1 sicherte sich in dieser Kategorie die Xenova GmbH mit dem Elektro-Lieferwagen Xenova Terryman. Die Lösung für diesen Nischenmarkt gilt als besonders sinnvoll, da der innerstädtische Verteilerverkehr mit leichten Nutzfahrzeugen bereits heute über Elektrofahrzeuge abzudecken wäre. Dank fester Routen und Fahrtzeiten in der Stadt wäre die Reichweite ausreichend und der geringere Platz für den Antrieb würde mehr Stauraum bei gleichem Volumen ermöglichen.

Elektro-Van Xenova Terryman
Foto: Xenova GmbH

Auf den zweiten Platz schaffte es dank völlig neuem Fahrzeuglayout für innerstädtische Mobilität die Studie Renault Twizy Z.E. Concept, die in 2011 als Serienversion auf den Markt kommen soll. Mit dem dritten Platz wurde der Porsche 911 GT3 R Hybrid ausgezeichnet, der Supersportwagen etwas „grüner“ machen soll.

ÖkoGlobes in weiteren Kategorien
Darüber hinaus wurden Schaeffler, die Thyssen Krupp AG und BASF in der Kategorie „Zulieferer-Innovationen“ ausgezeichnet. In der Kategorie „Ökologischer Fuhrpark“ siegte Volkswagen vor Volvo und RWE, sowie Deutsche Bahn vor Peugeot und der Deutschen Post in der Kategorie „Mobilitätsprojekte und Visionen“. Die ÖkoGlobes für ihr Engagement im Bereich „Nachhaltige Infrastruktur“ erhielten Daimler – Linde für ihre Initiative zum Aufbau einer Wasserstofftankstellen-Infrastruktur, Signalbau Huber und telmasol für ihr Konzept EnergieParken (Stromtankstellen) sowie Mennekes für Intelligente Ladestationen als Schlüssel zur Elektromobilität.

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